nichts

warum kein Fleischessen sinnvoll ist

irgendwann fragt sich das wohl jede_r Vegetarier_in mal. (und auf andere Thematiken, in denen irgendwas boykottiert wird, ist das sicher auch anwendbar.) wieso das ganze? auch eines der am meist benutzten Gegenargumente von Menschen, die es nicht tun. sie seien ja auch total dagegen, aber, ob nun eine_r mehr oder weniger das Nestlé-Produkt kauft, das Steak verzehrt - irrelevant. ich denke aber: stimmt nicht. habe mir da ein paar Siutationen (die so oder so ähnlich) auch schon aufgetaucht sind, konstruiert.

die Grundannahme vorweg: das Ganze gilt für Fälle, in denen ich irgendetwas nicht nur für mich mache, sondern, um damit etwas zu erreichen und allgemeine gesellschaftliche Zustände zu verändern. in meinem Fall: ich will, dass Massentierhaltung abhafft wird.

bsp: bei Muttern gibt es Schnitzel mit Kartoffeln. hab ich ja schon immer ganz gerne gegessen.
entweder ich esse ein Schnitzel und denke ein bisschen an das arme Schwein/Rind, verdränge das aber. nichts verändert sich. oder ich sage “nee, bin ja Vegetarierin” und nehme dann ein wenig von den Kartoffeln. macht auch satt und schmeckt nicht schlecht. dann könnte es passieren, dass meine Mutter mich fragt, warum ich das nicht esse: ich habe die Möglichkeit, zu erzählen und mein Anliegen weiterzugeben. es könnte auch passieren, dass das nächste Mal, wenn ich zu Besuch bin, weniger Fleisch gekauft wird und ich somit auch den Fleischkauf eines anderen Haushaltes beeinflusst habe. es könnte auch sein, dass im Gespräch gar nichts passiert und jede_r einfach isst. ich meine Kartoffeln, andere ihr Schnitzel. aber selbst dann bleibt am Ende ein Schnitzel über. das macht sich dann am nächsten Tag meine Mutter noch mal warm, die deswegen kein neues Fleisch für diesen Tag kauft und somit in ihrem gesamten Leben ein Fleischstück weniger kaufen wird.
Fazit: ein Schnitzel weniger Absatz für eine qualvolle Branche.

die anderen Fälle, die ich mich noch überlegt habe, schreibe ich bald mal auf. auf jeden Fall finde ich: Boykott lohnt sich manchmal schon.

Stunden, in denen unerwarteterweise freigesetzt wird, was sonst verborgen liegt. Nach langer Zeit wieder erfahren, was wirkliche Konzentration - voll und ganz auf eine Sache - bedeutet. Kleinigkeiten fühlen, die Wahrnehmung schärfen. Weniger urteilen über Sinneseindrücke. Weniger selektieren, mehr spüren, kaum noch denken. Im Jetzt sein. Die Pforten der Wahrnehmung haben ein kleines Loch. Panta rhei. Alles fließt. Was macht der Alltag mit dir? Wie beeinflussen tägliche Verrichtungen unser Dasein? Warum gehorche ich?

Stunden, in denen unerwarteterweise freigesetzt wird, was sonst verborgen liegt. Nach langer Zeit wieder erfahren, was wirkliche Konzentration - voll und ganz auf eine Sache - bedeutet. Kleinigkeiten fühlen, die Wahrnehmung schärfen. Weniger urteilen über Sinneseindrücke. Weniger selektieren, mehr spüren, kaum noch denken. Im Jetzt sein. Die Pforten der Wahrnehmung haben ein kleines Loch. Panta rhei. Alles fließt. Was macht der Alltag mit dir? Wie beeinflussen tägliche Verrichtungen unser Dasein? Warum gehorche ich?

Und vielleicht gibt es irgendwo einen Farbschimmer, der nicht von einem Werbeplakat stammt. Das Werbeplakat einer Firma, die ein Patent auf eine Farbe hält. Ein Leuchten zwischen dem Regenschleier, Verkehrsregeln und den täglichen Wegen.

Und vielleicht gibt es irgendwo einen Farbschimmer, der nicht von einem Werbeplakat stammt. Das Werbeplakat einer Firma, die ein Patent auf eine Farbe hält. Ein Leuchten zwischen dem Regenschleier, Verkehrsregeln und den täglichen Wegen.

Einsamkeit. Nie erreicht in der modernen Welt. Wie denn auch?

Einsamkeit. Nie erreicht in der modernen Welt. Wie denn auch?

„Die Natur ist die beste Designerin.” sagte jemand. Und hatte Recht.

„Die Natur ist die beste Designerin.” sagte jemand. Und hatte Recht.

es ist mir als wenndas Weiß der Wändedie Gesichter bleicht dieBuntes herantragenan den Lauf des Lebens.doch.vollkommen fehl am Platzeist die Angst vor dieser Weltin der wir ins gerade aufhalten.morgenwird es sicherlichein anderer Planet sein.

es ist mir als wenn
das Weiß der Wände
die Gesichter bleicht die
Buntes
herantragen
an den Lauf des Lebens.

doch.
vollkommen fehl am Platze
ist die Angst vor dieser Welt
in der wir ins gerade aufhalten.

morgen
wird es sicherlich
ein anderer Planet sein.

Ein Lebensgefühl, eine Jahreszeit, eine viel zu kurze Jahreszeit, leider. Der Geschmack von Erdbeeren, grünes Gras, sich im Freien aufhalten. Menschen, die in Parks picknicken und ihre Sonnenbrände mit nach Hause tragen. Temperaturen, Zahlen also, die sich einfach ablesen lassen. Nächte unter freiem Himmel verbringen, das unermüdliche Zirpen der Grillen. Entspannung und noch mal eben schnell ein Eis essen gehen. Das ist mein Sommer. Und natürlich auch - ja - Strand.

Ein Lebensgefühl, eine Jahreszeit, eine viel zu kurze Jahreszeit, leider. Der Geschmack von Erdbeeren, grünes Gras, sich im Freien aufhalten. Menschen, die in Parks picknicken und ihre Sonnenbrände mit nach Hause tragen. Temperaturen, Zahlen also, die sich einfach ablesen lassen. Nächte unter freiem Himmel verbringen, das unermüdliche Zirpen der Grillen. Entspannung und noch mal eben schnell ein Eis essen gehen. Das ist mein Sommer. Und natürlich auch - ja - Strand.

Menschlichkeit, Gefühle. In den Dingen. In so vielen Dingen. Weil es schön ist, seine Umgebung nicht zu hassen, sondern zu mögen.
[Diese drei sind ja wohl eindeutig ein supergutes Team.]

Menschlichkeit, Gefühle. In den Dingen. In so vielen Dingen. Weil es schön ist, seine Umgebung nicht zu hassen, sondern zu mögen.

[Diese drei sind ja wohl eindeutig ein supergutes Team.]

Und blau schimmert der Horizont, während das Meer langsam meine Füße überspült. Meine Füße, die an das Meer geflüchtet sind vom grünen Land weg, dorthin, wo das Wasser sich bricht, Schaumspuren. Diese Füße, die sich nun vor der See zurückziehen. Und es liegt Staub auf dem Weg. Der Weg zurück. Vor. Auf das Land.

Und blau schimmert der Horizont, während das Meer langsam meine Füße überspült. Meine Füße, die an das Meer geflüchtet sind vom grünen Land weg, dorthin, wo das Wasser sich bricht, Schaumspuren. Diese Füße, die sich nun vor der See zurückziehen. Und es liegt Staub auf dem Weg. Der Weg zurück. Vor. Auf das Land.